
Unsere Weinberge befinden sich in den Lagen Wörrstadter Kachelberg, Wörrstadter Rheingrafenberg, Gabsheimer Kirchberg, Schimsheimer Leckerberg, Suzlheimer Schildberg und Vendersheimer Sonnenberg. Diese Weinbergslagen werden durch ihre Bodenart und das Kleinklima definiert.
Die unterschiedlichen Bodenarten wie Kalkstein, Löß und Lehm prägen unsere Weine im Geschmack und zeichnen sie mit unverwechselbaren Charakteren.
Der Erhalt der Natur liegt uns sehr am Herzen, was uns dazu veranlasst die Reben naturnah und ökologisch schonend anzubauen.
Durch Dauerbegrünung zwischen den Rebzeilen, geringem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sowie weitgehendem Verzicht auf Mineraldünger erhalten wir in unseren Weinbergen ein nützliches Kleinklima für Rebstöcke und Kleinstlebewesen.
In einem gut gepflegten Weinberg ist das ganze Jahr über viel zu tun. Im Winter, wenn das gesamte Laub abgefallen ist, beginnt der Rebschnitt- die zeitintensivste Arbeit des Jahres. Alle verholzten Triebe des Vorjahres werden weggeschnitten, nur eine Bogrebe bleibt bestehen. Diese sogenannte zweijährige Bogrebe wird vor Beginn des Austriebs wie ein Halbbogen zur Seite gebunden. Kurz nach dem Austrieb beginnt die Zeit des Ausbrechens, bei dem jene Knospen, die an einer unerwünschten Stelle gewachsen sind, entfernt werden.
Von Frühjahr bis Sommer werden die Triebe in einen Drahtrahmen zu einer ordentlichen Laubwand herangezogen, andernfalls würden die Reben wüst ineinander wachsen. Selbstverständlich ist die gesamte Bodenbearbeitung zur Auflockerung des Bodens nicht zu vergessen, außerdem fallen Pflanzenschutz- und qualitätsfördernde Maßnahmen an. Solche fördernde Maßnahmen sind beispielsweise das Entfernen einiger Blätter der Laubwand oder das Herausschneiden der Geiztrauben.